Veranstaltungen
Das erste Grün: Essbare Wildpflanzen kennenlernen
Wenn im Frühling die Vorräte zur Neige gehen, spriessen die ersten essbaren Pflanzen. Wildpflanzenfachmann Dominik Imhof präsentiert sie auf einem Spaziergang (14 Uhr und 15.30 Uhr). Im Museumsgarten gibt es Kräuterquark auf Fladenbrot.
Dank Gewächshaus, Importen aus fernen Ländern und der Tiefkühltruhe können wir heute Früchte und Gemüse jederzeit frisch geniessen. Ganz anders war dies zur Zeit der Pfahlbauerinnen und Pfahlbauer vor 5000 Jahren. Nach einem langen Winter warteten die Menschen damals sehnsüchtig auf die ersten grünen Blätter und Knospen. Endlich wurde es wieder möglich, frische und vitaminreiche Kost zu geniessen!
Doch welche Pflanzen sind essbar, und welche schmecken gut? Welche davon wuchsen zur Zeit der Pfahlbauerinnen schon bei uns? Und wie lassen sie sich zubereiten? Dies ist das Thema des Erlebnisnachmittags im Museum für Urgeschichte(n) vom Sonntag, 27. April 2025.
Dominik Imhof von UCHRUUT, Heilpflanzenfachmann und Experte für essbare Wildpflanzen, nimmt das Publikum um 14 Uhr und um 15.30 Uhr mit auf einen Wildpflanzenspaziergang durch das Quartier. Dort entdecken sie gemeinsam essbare Frühlingspflanzen und erhalten Tipps zum Sammeln und zur Zubereitung.
Davor oder danach kann man im Museumsgarten Kräuterquark mit essbaren Wildpflanzen geniessen. Das Fladenbrot dazu wird frisch im urgeschichtlichen Backofen gebacken.
Der Wildpflanzenspaziergang mit Dominik Imhof startet um 14 Uhr und um 15.30 Uhr. Die Platzzahl ist auf jeweils 20 Personen beschränkt. Eine vorgängige Anmeldung ist möglich. Sofern noch Plätze frei sind, können spontan Besucherinnen und Besucher ebenfalls teilnehmen. Das Rahmenprogramm im Museumsgarten steht von 14 bis 17 Uhr allen Besucherinnen und Besuchern uneingeschränkt offen. Der Eintritt ins Museum und die Teilnahme am Kräuterspaziergang sind kostenlos.
Kontakt und Anmeldung für den Kräuterspaziergang:
T 041 594 28 80 oder per Mail an info.urgeschichte@zg.ch (werktags). Anmeldeschluss ist Donnerstag, 24. April. Bitte vermerken Sie bei der Anmeldung, ob Sie am Kräuterspaziergang von 14 Uhr oder 15.30 Uhr teilnehmen möchten oder ob beide Zeiten möglich sind. Sie erhalten von uns bis zum 25. April eine Bestätigung mit Ihrer Startzeit.
Doch welche Pflanzen sind essbar, und welche schmecken gut? Welche davon wuchsen zur Zeit der Pfahlbauerinnen schon bei uns? Und wie lassen sie sich zubereiten? Dies ist das Thema des Erlebnisnachmittags im Museum für Urgeschichte(n) vom Sonntag, 27. April 2025.
Dominik Imhof von UCHRUUT, Heilpflanzenfachmann und Experte für essbare Wildpflanzen, nimmt das Publikum um 14 Uhr und um 15.30 Uhr mit auf einen Wildpflanzenspaziergang durch das Quartier. Dort entdecken sie gemeinsam essbare Frühlingspflanzen und erhalten Tipps zum Sammeln und zur Zubereitung.
Davor oder danach kann man im Museumsgarten Kräuterquark mit essbaren Wildpflanzen geniessen. Das Fladenbrot dazu wird frisch im urgeschichtlichen Backofen gebacken.
Der Wildpflanzenspaziergang mit Dominik Imhof startet um 14 Uhr und um 15.30 Uhr. Die Platzzahl ist auf jeweils 20 Personen beschränkt. Eine vorgängige Anmeldung ist möglich. Sofern noch Plätze frei sind, können spontan Besucherinnen und Besucher ebenfalls teilnehmen. Das Rahmenprogramm im Museumsgarten steht von 14 bis 17 Uhr allen Besucherinnen und Besuchern uneingeschränkt offen. Der Eintritt ins Museum und die Teilnahme am Kräuterspaziergang sind kostenlos.
Kontakt und Anmeldung für den Kräuterspaziergang:
T 041 594 28 80 oder per Mail an info.urgeschichte@zg.ch (werktags). Anmeldeschluss ist Donnerstag, 24. April. Bitte vermerken Sie bei der Anmeldung, ob Sie am Kräuterspaziergang von 14 Uhr oder 15.30 Uhr teilnehmen möchten oder ob beide Zeiten möglich sind. Sie erhalten von uns bis zum 25. April eine Bestätigung mit Ihrer Startzeit.
Dominik Imhof mit Wiesen-Sauerampfer.
Foto von Dominik Imhof.
Foto von Dominik Imhof.
Im nachgebauten urgeschichtlichen Backofen entsteht frisches Fladenbrot, das mit Wildkräuter-Quark genossen wird – eine Delikatesse!
Foto: Team Museum für Urgeschichte(n).
Foto: Team Museum für Urgeschichte(n).
Alles vom Baum
Werkstatt-Nachmittag für Familien
Der Baum und die Rohstoffe, die in der Steinzeit aus ihm gewonnen wurden, stehen im Mittelpunkt eines Werkstattnachmittags im Museum für Urgeschichte(n). Kinder und Erwachsene können das Holzbohren mit Feuerstein ausprobieren, eigene Fackeln aus Birkenrinde fabrizieren, einen jungsteinzeitlichen Schwingbesen herstellen und den Zunderpilz für das Feuermachen vorbereiten.
Wer während der Steinzeit einen neuen Schwingbesen oder eine Fackel brauchte, ging nicht in den Supermarkt, sondern – in den Wald. Der Baum und die wertvollen Rohstoffe, die unsere Vorfahren aus ihm gewonnen haben, stehen am Sonntag, 30. März 2025 im Mittelpunkt eines Werkstattnachmittags. Von 14 bis 17 Uhr sind die Türen der Werkstatt offen für allen Werkfreudigen. Kinder und Erwachsene können hier unterschiedlichste Techniken ausprobieren und steinzeitliche Souvenirs herstellen. So kann man eine eigene Fackel aus Birkenrinde zum mit nach Hause nehmen basteln, das Holzbohren mit Feuersteinbohrern testen, «Ötzis» Regenschutz aus Bast weiterflechten oder den Zunderpilz fürs Feuermachen vorbereiten. Wer mag, kann als besonderes Highlight mit Feuersteinmesser und Sandstein einen eigenen Schwingbesen herstellen, den jungsteinzeitlichen Quirl aus Tannenholz. Ob dieses Gerät tatsächlich Rahm zu Butter schlägt, dürfen alle Besucherinnen und Besucher vor Ort ausprobieren. Das Original eines Quirls aus der Fundstelle Zug Galgen ist aktuell in der Sonderausstellung «Alles wird anders. Leben in der Jungsteinzeit» zu bewundern.
Für Zugänglichkeit ist gesorgt: Die Steinzeit-Werkstatt ist über einen Lift erreichbar, einige Werkplätze sind mit dem Rollstuhl unterfahrbar. Bei Bedarf stehen Schürzen und Gehörschutz zur Verfügung.
Das Programm bietet Angebote für alle Altersgruppen. Der Eintritt ins Museum und in die Werkstatt ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das benötigte Material für die Fackel und den Schwingbesen ist gegen einen kleinen Unkostenbeitrag erhältlich, alle anderen Werkangebote sind kostenlos.
Für Zugänglichkeit ist gesorgt: Die Steinzeit-Werkstatt ist über einen Lift erreichbar, einige Werkplätze sind mit dem Rollstuhl unterfahrbar. Bei Bedarf stehen Schürzen und Gehörschutz zur Verfügung.
Das Programm bietet Angebote für alle Altersgruppen. Der Eintritt ins Museum und in die Werkstatt ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das benötigte Material für die Fackel und den Schwingbesen ist gegen einen kleinen Unkostenbeitrag erhältlich, alle anderen Werkangebote sind kostenlos.
Alles vom Baum: Mit diesen Materialien, die allesamt von Bäumen stammen, wird am Werkstattnachmittag gearbeitet.
Foto: Museum für Urgeschichte(n), Sarah Wicki.
Foto: Museum für Urgeschichte(n), Sarah Wicki.
Aus der Spitze von Tannenbäumen entsteht ein eigener Quirl nach steinzeitlichem Vorbild.
Foto: Museum für Urgeschichte(n), Sarah Wicki.
Foto: Museum für Urgeschichte(n), Sarah Wicki.
Gemeinsam auf Zeitreise
Öffentliche Führung mit Übersetzung in Gebärdensprache
17000 Jahre vergehen wie im Flug auf der unterhaltsamen Reise durch die Zuger Urgeschichte. Die szenische Führung vermittelt Geschichte auf abwechslungsreiche Art und bietet überraschende Begegnungen. Eine leicht verständliche Sprache, Möglichkeiten zum Mitmachen und die Übersetzung in Gebärdensprache machen die Zeitreise zum Erlebnis für ein vielfältiges Publikum.
Die interaktive Führung «Gemeinsam durch die Zeiten» eignet sich besonders für einen Museumsbesuch im Familien- und Freundeskreis. Abwechslungsreiche Szenen, überraschende Wendungen und Möglichkeiten zum Mitmachen sorgen dafür, dass sich Gross und Klein bestens unterhalten. Eine Dolmetscherin der PROCOM übersetzt in Gebärdensprache.
Zwei Zeitreise-Guides begleiten das Publikum durch 17'000 Jahre Zuger Geschichte und schlüpfen dabei in immer wieder neue Rollen. So begegnen die Zeitreisenden Kerila aus der Bronzezeit, einem etwas zerstreuten Wissenschaftler und einer Museumsgestalterin mit überbordender Fantasie. Wer mag, hilft mit beim Kochen nach Art der Pfahlbauer oder assistiert bei einer römischen Feier. Wer lieber im Hintergrund bleibt, darf auch einfach zusehen. Zum Zuhören darf man sich gerne hinsetzen oder sogar auf den Boden legen – es gibt Felle, Sitzkissen und Hocker.
Die öffentliche Führung «Gemeinsam auf Zeitreise» startet am Sonntag, 9. März um 15.30 Uhr und dauert etwa 40 Minuten. Sie ist kostenlos und kann ohne Anmeldung besucht werden. Eingeladen sind alle ab etwa 7 Jahren. Durch die Übersetzung in Gebärdensprache eignet sich die Führung speziell für Menschen mit Hörbehinderung. Weitere Informationen zur Zugänglichkeit des Museums erhalten Sie auf der Website und per Telefon (041 594 28 80, werktags).
Zwei Zeitreise-Guides begleiten das Publikum durch 17'000 Jahre Zuger Geschichte und schlüpfen dabei in immer wieder neue Rollen. So begegnen die Zeitreisenden Kerila aus der Bronzezeit, einem etwas zerstreuten Wissenschaftler und einer Museumsgestalterin mit überbordender Fantasie. Wer mag, hilft mit beim Kochen nach Art der Pfahlbauer oder assistiert bei einer römischen Feier. Wer lieber im Hintergrund bleibt, darf auch einfach zusehen. Zum Zuhören darf man sich gerne hinsetzen oder sogar auf den Boden legen – es gibt Felle, Sitzkissen und Hocker.
Die öffentliche Führung «Gemeinsam auf Zeitreise» startet am Sonntag, 9. März um 15.30 Uhr und dauert etwa 40 Minuten. Sie ist kostenlos und kann ohne Anmeldung besucht werden. Eingeladen sind alle ab etwa 7 Jahren. Durch die Übersetzung in Gebärdensprache eignet sich die Führung speziell für Menschen mit Hörbehinderung. Weitere Informationen zur Zugänglichkeit des Museums erhalten Sie auf der Website und per Telefon (041 594 28 80, werktags).
Toga oder Kapuzenmantel? Im Dialog zwischen Museumsgestalterin und Archäologin klärt sich, welche Kleidung in der römischen Provinz angemessen ist.
Foto: Museum für Urgeschichte(n), Res Eichenberger.
Foto: Museum für Urgeschichte(n), Res Eichenberger.
Kerila aus der Bronzezeit trifft auf der «Zuger Zeitreise» auf das Museumspublikum der Gegenwart.
Foto: Museum für Urgeschichte(n), Res Eichenberger.
Foto: Museum für Urgeschichte(n), Res Eichenberger.
Seine Ahnen ehren
Erlebnisnachmittag für Familien
Menschen der Jungsteinzeit errichten Monumente aus tonnenschweren Steinen, den sogenannten Megalithen. Sie stehen im Zentrum eines Aktionsnachmittags rund um Gräber und Jenseitsvorstellungen. Auf manchen Steinplatten sind verstorbene Personen eingraviert.
Die Megalithanlagen der Jungsteinzeit beeindrucken durch ihre Mächtigkeit und prägen bis heute die Landschaft. Wie die Menschen wohl in Zeiten ohne Kräne und Lastwagen derartige Monumente aus Steinblöcken errichteten? Oft dienen Megalithanlagen als Friedhof und Gedenkstätte für Verstorbene. Kleine Steinkisten sind für Einzelpersonen bestimmt, grosse Monumente für hunderte von Toten. Manche Anlagen sind nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern auch Kalender oder Einrichtung für die Zeitmessung.
Am bekanntesten ist sicher die Anlage von Stonehenge GB, doch Megalithen gibt es auch in der Schweiz: Grössere Steinreihen und Anlagen in der Westschweiz, Dolmen aus Steinplatten in Spreitenbach AG oder Oberbipp BE, Steinplattengräber in Lenzburg AG und Baar ZG. Aus der Megalithanlage von Sion VS sind vor allem die Steinplatten mit Menschendarstellungen bekannt. Reproduktionen dieser Platten sind aktuell in der Sonderausstellung «Alles wird anders» zu sehen.
Megalithen und Gräber sind Thema des Aktionsnachmittags vom Sonntag,23. Februar im Museum für Urgeschichte(n). Auf anschauliche und interaktive Art lernen Besucherinnen und Besucher an Mitmachstationen die Jenseitsvorstellungen und Grabsitten der Jungsteinzeit kennen und erfahren, was Gräber über die damaligen Menschen erzählen. So können sie Steinkreise im Miniaturformat errichten und eine Verzierung für eine Steinplatte entwerfen. Ein Anlass zum Staunen, Ausprobieren und Mitmachen. Der Eintritt ist frei.
Am bekanntesten ist sicher die Anlage von Stonehenge GB, doch Megalithen gibt es auch in der Schweiz: Grössere Steinreihen und Anlagen in der Westschweiz, Dolmen aus Steinplatten in Spreitenbach AG oder Oberbipp BE, Steinplattengräber in Lenzburg AG und Baar ZG. Aus der Megalithanlage von Sion VS sind vor allem die Steinplatten mit Menschendarstellungen bekannt. Reproduktionen dieser Platten sind aktuell in der Sonderausstellung «Alles wird anders» zu sehen.
Megalithen und Gräber sind Thema des Aktionsnachmittags vom Sonntag,23. Februar im Museum für Urgeschichte(n). Auf anschauliche und interaktive Art lernen Besucherinnen und Besucher an Mitmachstationen die Jenseitsvorstellungen und Grabsitten der Jungsteinzeit kennen und erfahren, was Gräber über die damaligen Menschen erzählen. So können sie Steinkreise im Miniaturformat errichten und eine Verzierung für eine Steinplatte entwerfen. Ein Anlass zum Staunen, Ausprobieren und Mitmachen. Der Eintritt ist frei.
Steinstelen zeigen menschliche Bildnisse, hier im Hintergrund zu sehen als Teil der Ausstellung «Alles wird anders».
Bild: Museum für Urgeschichte(n), Dominique Batschelet.
Bild: Museum für Urgeschichte(n), Dominique Batschelet.
Diente vielleicht damals als Kalender oder Zeitmessung: Die Menhiranlage von Clendy (VD).
Foto: Anna Bahss.
Foto: Anna Bahss.